Aktuelles rund um Rakete
Rakete tut sich lange schwer
02.11.2011
| S. Hayward | |||
| S. Dudley | M. Schweer |
P. Schmitz |
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| (45. H. Alijagic) | |||
| M. Duibjohann | R. Breuer |
F. Bluhm | T. Breitenauer |
| G. Ebert © |
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| A. Bicking |
J. Dubbel |
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Gegen den Tabellenletzten aus Gnadental ging es am heutigen Sonntag für die Rakete um wichtige drei Punkte vor den bevorstehenden Wochen der Wahrheit.
Allerdings zählte Matthias Schweer vor Anpfiff gerade einmal elf spielberechtigte Raketen, sodass er selbst ins Team rückte. Und das obwohl er immer noch an einem Hexenschuss laborierte.
Dies war mit Anpfiff der ersten Hälfte auch schon spürbar. Die hart umkämpften Zweikämpfe, die er sonst so liebt, versuchte er natürlich zu vermeiden.
Die am Tabellenende stehenden Gäste witterten von der ersten Minute ihre Chance, und spielten mutig nach vorne.
Die Raketen wussten anfangs nicht wie ihnen geschah.
Nach einer Viertelstunde konnte Keeper Steven Hayward das Leder bereits zweimal aus dem Netz holen. Haarsträubende Fehler im Spielaufbau gingen den beiden frühen Gegentreffern voraus. Der Außenseiter führte überraschend aber hochverdient mit 2:0.
Als die Gastgeber allmählich ins Spiel fanden, wurde es auch prompt gefährlich vor dem Gnadentaler Gehäuse. Es war spürbar, dass auch ein 0:2-Rückstand noch in einen Sieg gedreht werden konnte.
Der unter starken Schmerzen agierende Matthias Schweer tauschte mit Robin Breuer die Positionen. Nach Vorlage von Jan Dubbel und Moritz Duibjohann war es ausgerechnet Schweer, der den Anschluss nach 25 Minuten herstellte.
Mitten in die anschließende Druckperiode der Raketen gelang den Gästen praktisch im Gegenzug das 3:1 zur erneuten Zweitoreführung. Unglaublich ärgerlich, dass man mit drei Mann auf der linken Seite die Flanke nicht verhindern konnte, die zum 3:1 führte.
Dadurch ließen sich die Hausherren nicht unterkriegen und suchten sofort wieder den erneuten Anschlusstreffer.
Der wurde nach einem fragwürdigen Elfmeterpfiff auch erzielt. Jan Dubbel ließ sich nach einem vermeintlichen Handspiel im Strafraum nicht zweimal bitten und haute den Ball ins linke obere Eck. Mit einem knappen 2:3-Rückstand ging es in die Halbzeit.
Man war sich einig, dass man diese schwache Leistung nun im zweiten Durchgang wieder gut machen würde.
Die Gastgeber standen hinten nun sicherer, allerdings machten die Gäste aus Neuss auch nicht mehr viel nach vorne.
Der Ausgleichstreffer lag nun in der Luft. Nach einer super Flanke von Duibjohann stand Guido Ebert am zweiten Pfosten ideal, um den Ball schulmäßig in den rechten Knick zu wuchten. Ein Sahnekopball vom Spielmacher der Rakete.
Wie schon so oft entwickelte sich ein auf Holzbüttgener Asche ein torchancenreiches Spiel.
Die Rakete hatte nun deutliches Übergewicht. In der 75. Spielminute wendete sich das Spiel komplett zu Gunsten der Raketen. Jan Dubbel vollendete, nachdem der eingewechselte Hasib Alijagic auflegte.
Mit der Führung im Rücken hatte man auf einmal wieder was zu verlieren und das große Zittern begann noch einmal. Allerdings fehlten den nach einer roten Karte jetzt in Unterzahl agierenden Gästen die Durchschlagkraft um noch einmal richtig gefährlich zu werden.
Mit dem Schlusspfiff stellte Robin Breuer noch auf 5:3.
Ein am Ende verdienter aber glanzloser Heimsieg für die Rakete, die am kommenden Sonntag zum Tabellendritten nach Weissenberg fährt. In der letzten Saison verlor man auf dem Further Kunstrasengeläuf mit 2:4. Es bedarf einer deutlichen Leistungssteigerung, um den zweiten Auswärtssieg einfahren zu können.
Dennoch hat man die Klasse in Weissenberg für eine kleine Überraschung zu sorgen.


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Kommentar von Adam Riese | 03.11.2011
6 Bälle = 5 Tore??