Aktuelles rund um Rakete
Rakete verliert in Unterzahl
01.12.2011
| S. Hayward | |||
| W. Diederich | B. Sajovitz | P. Kirchhartz | |
| M. Lürken | R. Breuer | S. Dudley | P. Schmitz |
| G. Ebert © | |||
| T. Kleuel | M. Hedwig | ||
| (15. M. Duibjohann) | |||
Nach fast dreiwöchiger Pause ging es am heutigen Sonntag gegen Tabellenführer Rheinkraft.
Mit einer personell sehr geschwächten Elf traten die Holzbüttgener in dieses schwierige Unterfangen.
Mit Jan Dubbel, Felix Bluhm; Hasib Alijagic; und Matthias Schweer fielen gleich vier absolute Leistungsträger aus. Dafür rückte Martin Lürken nach abgelaufener Rotsperre zurück in die Startelf.
Die DJK aus Rheinkraft nahmen das Spiel aufgrund der letzten absolut ausgeglichenen Partien äußerst ernst.
Nach nicht einmal einer Minute traf der Ball das Gesicht von Abwehrspieler Pascal Kirchhartz, der mit Verdacht auf Nasenbeinbruch nicht mehr weitermachen konnte.
Mit Moritz Duibjohann saß lediglich ein etatmäßiger Auswechselspieler auf der Bank, der allerdings auch nicht wirklich mitwirken konnte, da er über starke Rückenschmerzen klagte.
Die Gastgeber machten ab der zweiten Spielminute mit zehn Mann weiter.
Es entwickelte sich ein Spiel auf das Tor von Keeper Steven Hayward. Die DJK hatte gefühlt 90% Ballbesitz, von dem sie allerdings nur wenig Torgefahr produzieren konnten.
Nach einer Viertelstunde verletzte sich auch noch Debütant Maurice Hedwig folgenschwer am Knie, sodass er auch runter musste.
Der ohnehin verletzte Moritz Duibjohann sprang trotz erheblicher Probleme in die Bresche.
Mit einem fast schon sensationellen 0:0 ging es in die Halbzeit.
Man wusste, dass es schwer werden würde, mit einem Mann weniger dieses Tempo mitzuhalten. Natürlich wollte man solange es ging dieses 0:0 ermauern.
Doch dieses Vorhaben hielt leider nur wenige Minuten in Durchgang zwei.
In der 55. Spielminute gingen die Gäste hochverdient in Führung, nachdem Guido Ebert noch mit der ersten und eigentlich einzigen Torchance das Führungstor für die Hausherren auf dem Fuß hatte.
Nur zwei Minuten konnten die Neusser aus 2:0 erhöhen, was gleichbedeutend mit der Entscheidung war.
Den Rest der Partie besannen sich die Raketen nun auf Schadensbegrenzung.
Am Ende hieß es 5:0 für die Gäste, dem Spielverlauf zufolge absolut leistungsgerecht.
Die Gäste waren verwundert ob der Schwäche der Raketen, die die ruhmreichen Zeiten wohl vorerst hinter sich gelassen haben.
Dies ist nicht verwunderlich, wenn beim Anpfiff mit Mühe und Not elf Raketen spielbereit sind.
Die DJK Rheinkraft war nach der Zweitvertretung von RS Horrem die zweite Mannschaft, die am Holzbüttger Bruchweg innerhalb von eineinhalb Jahren drei Punkte entführen konnten.
Am nächsten Sonntag empfängt die Rakete die Zweitvertretung aus Glehn, die ebenfalls oben mitmischt.
Die Rakete ist nun endgültig in den Niederungen der Kreisliga angekommen.


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