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Rakete siegt verdient - Heimsieg gegen Neukirchen/Hülchrath II
| S. Hayward | |||
| S. Dudley | M. Charles | W. Diederich | |
| T. Breitenauer | R. Breuer |
M. Schweer | F. Bluhm |
| (70. M. Duibjohann) | (75. P. Kirchhartz) | ||
| M.Lürken |
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| H. Alijagic © | T. Kleuel | ||
| (46 J. Dubbel |
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Nach der bitteren Niederlage aus der Vorwoche bei der Türkischen
Jugend aus Dormagen, wo man erschreckend schwach spielte, gelang am
heutigen Sonntag beim Heimspiel gegen die Zweitvertretung von
Neukirchen/Hülchrath der erhoffte Befreiungsschlag.
Bei optimalen
äußeren Bedingungen ging es um 15:00 Uhr unter der Leitung von
Schiedsrichter Axel Breuer gegen den Tabellenvierten aus Grevenbroich.
Direkt
nach Anpfiff spielten sich die selbstbewussten Gäste gefährlich vor das
Holzbüttgener Gehäuse. Die Hausherren überstanden diesen Angriff
zunächst noch unbeschadet.
Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams nur wenige entscheidende Fehler produzierten.
Nachdem
Hasib Alijagic noch aus der Distanz und Matthias Schweer per Kopf
scheiterte, machte es Martin Lürken nach 20 Spielminuten besser. Seiner
technisch perfekten Brustannahme folgte ein Flachschuss ins kurze Eck,
der dem gegnerischen Keeper keine Abwehrchance ließ. Die verdiente
1:0-Führung für die Raketen.
Die Gastgeber ließen nicht nach und gingen auf das zweite Tor.
Hasib
Alijagic setzte sich nach 35 Minuten stark im Strafraum durch, und
spielte den Ball flach in Richtung Tormitte, doch da verpassten sowohl
Freund als auch Feind.
Robin Breuer konnte das Leder am langen
Pfosten noch erlaufen. Mit einer Mischung aus Gück und gekonnter
Akrobatik rutschte der Mittelfeldakteur das Leder vorbei am verdutzten
Torhüter ins Tor.
Matthias Schweer und Marcy Charles hatten
jeweils noch Hochkaräter, um die frühe Vorentscheidung herbeizuführen,
doch bei beiden Versuchen reagierte der Gästekeeper hervorragend.
Im
Gegenzug zu Charles Kopfballchance erkonterten sich die Gäste noch
einmal eine brandgefährliche Situation, doch die Unterlatte der
Querlatte verhinderte den für die Gäste so wichtigen Anschlusstreffer.
Anschließend konnte der zurückgeeilte Abwehrchef Charles noch mal
entscheidend klären. Mit einer 2:0-Führung ging es in die Halbzeit.
Das
Spielertrainergespann Schweer/Sajovitz war sehr zufrieden mit der
gezeigten Leistung gegen einen spielerisch nicht schlechten Gegner.
Jan Dubbel ersetzte Torsten Kleuel in der Sturmspitze.
Die Rakete übernahm sofort wieder das Kommando, doch zweifelhafte Abseitspfiffe verhinderten das frühe 3:0 in Durchgang Zwei.
Nach
einem feinen Zuspiel von Martin Lürken auf den eingewechselten Jan
Dubbel blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Souverän und überlegt
schob Dubbel zum 3:0 nach 55 Spielminuten ein.
Gegnerische Torchancen blieben weitestgehend Mangelware, dennoch entwickelten die Gäste weiterhin Spiellaune.
Nach
gut einer Stunde Spielzeit fälschte der Referee den Ball so
entscheidend ab, dass das Leder mustergültig den freistehenden
Gästestürmer erreichte. Dieser konnte mehr oder weniger alleine auf das
Gehäuse von Steven Hayward zulaufen und selbigen zum 1:3 überwinden.
Und die ohnehin verunsicherte Truppe der Rakete kam nochmals ins Schwimmen.
Man hatte in der Zeit zwischen der 60. und 75. Spielminute kaum noch Zugriff auf die Mannen der Neukirchener.
Somit
konnte der Spielmacher der Gäste relativ leicht durch das Mittelfeld
marschieren, Maß nehmen, und den Ball im Tor platzieren. Steven Hayward
stand zu weit vor seinem Gehäuse, um die Bogenlampe noch über die Latte
lenken zu können.
Es stand nur noch 2:3 und es war noch eine gute Viertelstunde zu spielen.
Robin
Breuers Versuch aus der Ferne scheiterte am linken Innenpfosten nach 78
Spielminuten. Nach einem Gerangel an der Seitenlinie direkt vor der
Ersatzbank der Rakete gingen die Nerven von Captain Hasib Alijagic
durch. Der Schiedsrichter wertete die unnötige Aktion des bosnischen
Angreifers nicht als Tätlichkeit, er entschied auf gelb-rot und auf
Freistoß für die Rakete.
Die Chancen der Neukirchener auf ein
nicht mehr geglaubtes Remis stiegen noch einmal, allerdings nur für
wenige Sekunden. Denn der anschließende Freistoß, getreten duch Robin
Breuer, erreichte Kopfballungeheuer Jan Dubbel mustergültig am langen
Pfosten, der nur noch seinen Schädel hinhalten musste.
Die
Entscheidung nach 80 Spielminuten. Es brannte auch nichts mehr an,
sodass die Raketen einen verdienten 4:2-Heimsieg einfahren konnten.
Somit konnte man sich für die Nichtleistung aus der Vorwoche rehabilitieren und in der Tabelle wieder vorrücken.
Unter
der Woche steht das Auswärtsspiel bei der SG Kaarst IV auf dem
Programm. Die Rakete wird unter anderem auf Steven Hayward und Jan
Dubbel verzichten. Des Weiteren werden vermutlich die verletzten
Matthias Schweer und Guido Ebert ausfallen.
Umso mehr muss sich
die Rakete als eine Mannschaft zusammenrücken um gegen die
Viertvertretung von der anderen Nordkanalseite bestehen zu können.
Auf geht's Raketen zum nächsten Derbysieg!!!

